26. August 2011

Implantate: Sinuslift-Verfahren in Praxis Dr. Piehl

Dr. Piehl bei einer Sinuslift-Übung an einer Lernpuppe

Fehlende Zähne führen durch zu späte zahnärztliche Versorgung leider oft zu Knochenschwund. Besonders bei Backenzähnen nimmt die Dicke des Knochens mehr oder weniger deutlich und rasch ab. Im Oberkiefer ist oft zu wenig Knochen vorhanden, um bei einem implantologischen Eingriff einen zylindrisch geformten Implantatkörper aufzunehmen. Mit einer speziellen Vorgehensweise kann das vorhandene Knochenangebot jedoch erhöht werden. Diese Operationsmethode, die auch in der Praxis Dr. Piehl durchgeführt wird, bezeichnet man als Sinuslift.

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Verfahren zur Verdickung der Knochenschicht, wobei die gleichzeitige Setzung eines Implantates von der Stabilität des Knochens abhängt. Bei geringer Stabilität wird das Implantat erst gesetzt, wenn der neue Knochen sich aufgebaut hat und eingeheilt ist.

Beim “zweizeitigen Sinuslift” wird mithilfe eines Bohrers durch die seitliche Kieferhöhlenwand im Kiefer ein kleiner Hohlraum zwischen Knochen und anhaftender Innenauskleidung der Kieferhöhle (Schneider-Membran) geschaffen, in den dann Eigen- oder Fremdknochen bzw. synthetisches Knochenersatzmaterial eingebracht wird. Dieses Material wird biochemisch abgebaut und resorbiert, wodurch sich neues Knochenmaterial bildet. So entsteht eine knöcherne Verdickung des Kieferhöhlenbodens. In einem zweiten – zeitlich nachfolgenden – Schritt wird dann das gewünschte Implantat eingesetzt. Beim “einzeitigen Sinuslift” kann das Knochenmaterial sowie das Implantat in einer einzigen Sitzung eingebracht werden.

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